Therapiemethoden

Die Früherkennung ist wichtig, um dem Kind so früh wie möglich eine Förderung zu ermöglichen. Dabei geht es nicht um Heilung, da ja Autismus keine Krankheit ist, sondern um eine Verbesserung und Förderung u.a. des (Sozial-)Verhaltens und der Kommunikation. Weiters sollte nicht das Ziel sein, das Kind zu verändern, damit es in unsere Welt passt. Auch das Umfeld ist gefordert, die Besonderheiten des Kindes zu akzeptieren und ihm entgegenzukommen.

Bei der Wahl der Therapie/ Förderung kommt es auf die Bedürfnisse des Kindes an, aber auch darauf, ob sich die Eltern mit der Therapieform identifizieren und ihre Inhalte auch in ihren Alltag einbauen können.

Leider kann man in Österreich nicht gerade von einem Überangebot an Therapien sprechen, die Plätze sind dünn gesät, je nachdem, wo man wohnt. Darüber hinaus werden autismusspezifische Förderungen nur teilweise (z.B. Ergotherapie, Logopädie, Psychotherapie) von den Kassen übernommen, oder die Wartezeiten sind sehr lang.

Hier einige Therapieformen:

  • ABA
  • TEACCH (-Ansatz)
  • PECS
  • Involvierungstherapie/ Multifunktionelle Fördertherapie nach Muchitsch (Kleinraum)
  • Multifunktionelle Fördertherapie nach Muchitsch (Großraum – Musik und Bewegung/ Rhythmik)
  • Ergotherapie/ Sensorische Integrationstherapie
  • marte meo
  • HPV (Heilpädagogisches Voltigieren)

Ein bisschen müsst ihr euch noch gedulden, die Beschreibung der einzelnen Therapieformen ist noch in Arbeit. Wir können es aber kaum erwarten, sie euch so bald wie möglich zu präsentieren!